Die Bundesinnung der Friseure setzt ab sofort auf Künstliche Intelligenz, wenn es um ihren Social Media Auftritt geht: Mit Lara wurde eine digitale Botschafterin geschaffen, die für das Friseurhandwerk auftreten soll. In der Aussendung zeigt sich die Innung davon überzeugt, dass dies ein idealer Weg sei, um junge Menschen auf Augenhöhe anzusprechen.
KI-Influencerin soll Welt der FriseurInnen zeigen
Nach Angaben der Bundesinnung der Friseure bleibt das Handwerk zutiefst menschlich. Kreativität, Know-how in Bezug auf Schere und Farbe sowie Umgang mit KundInnen kann von keiner Maschine ersetzt werden. Gleichzeitig soll das traditionelle Handwerk neue Wege gehen. „… das Handwerk greift heute ganz selbstverständlich auf moderne Kommunikationsmittel zurück“, so Wolfgang Eder, Bundesinnungsmeister der Friseure.
Mit Lara wurde eine hyperrealistische KI-Influencerin geschaffen, die via Social Media die echte Welt der FriseurInnen präsentieren soll. Die Innung betont, dass es sich hier um keinen kurzlebigen Trend handelt, sondern um ein Tool, mit dem Jugendliche für das Handwerk begeistert werden sollen.
Die künstliche Content Creatorin wird in Zukunft Vorher-nachher-Umstylings zeigen, neue Haarfarben und kreative Stylings präsentieren und Einblicke in ihr Social Life geben. Denn Lara verbindet Handwerk mit Lifestyle.
Für Lehrlinge steht auf dem Content Plan: Orientierung im Ausbildungsalltag, Coaching-Sequenzen sowie Praxiswissen.
Wir bleiben gespannt, wie sehr die KI die realen Bedürfnisse der österreichischen FriseurInnen aufgreift. Denn auch die Innung verweist darauf, dass das Handwerk durch keine KI ersetzt werden kann.
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