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Hair: Suzie McGill, Rainbow Room International, Credit: Chris Bulezuik

09.07.2026

Ghost Roots, Pixel Hair & Ube: Die Color-Hypes der Saison

ColoristInnen aufgepasst: Die zweite Jahreshälfte wird nicht nur verspielt, sondern bringt auch Retro-Gaming Effekte ins Haar. Außerdem wird der Ansatz bewusst sichtbar gemacht und Lila feiert sein großes Comeback – seht selbst …

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Peekaboo Hair

Was bei uns als Guck-guck Spiel bekannt ist, wird im angloamerikanischen Raum Peekaboo, ausgesprochen ['piːkəbuː'], genannt. Farbakzente werden dabei gezielt unter dem Deckhaar platziert, meist im Nacken, an den Seiten oder in den unteren Haarpartien. Im Alltag bleibt der Look je nach Styling dezent verborgen, bei Bewegung, Hochsteckfrisuren oder bewusstem Styling blitzen die farbigen Partien hervor. Genau dieser Überraschungseffekt macht Peekaboo Hair so spannend

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Für welche KundInnen eignet sich der Peekaboo Look?

Für alle, die Lust auf Veränderung haben, aber keinen kompletten Farbwechsel möchten. Entscheidend ist vor allem die Platzierung des Farbeffekts: Je nach Schnitt, natürlichem Haarfall und Styling-Routine kann die Farbe subtil, grafisch oder richtig auffällig inszeniert werden.

Ghost Roots

Ansatz kaschieren war gestern! Statt den Ansatz verschwinden zu lassen, wird der Ansatz bewusst zum Farbstatement. Billie Eilish hat den Look schon vor Jahren auf salonfähig gemacht. Die Nuancen werden direkt am Ansatz platziert und treffen auf dunklere oder andersfarbige Längen. So entsteht ein kontrastreicher Look, der je nach Farbwahl edgy oder überraschend soft wirken kann.

Für welche KundInnen eignen sich Ghost Roots?

Für alle, die Lust auf einen auffälligen Akzent haben. Genauso, werden Ghost Roots als Effekt eingesetzt, wenn man von dunklem Haar, wieder heller werden möchte. Technisch bedeutet das: Gerade weil der Fokus direkt am Ansatz liegt, muss die Farbe so ausgewählt und platziert werden, dass der Look gewollt wirkt, und nicht wie ein zufälliger Farbverlauf.

Pixel Hair

Pixel Hair bringt digitale Ästhetik bzw. Retro-Gaming-Feeling ins Haar. Bei dieser Farbtechnik werden unterschiedliche Nuancen in eckigen, klar abgegrenzten Segmenten platziert, sodass ein verpixelter Effekt entsteht. Je nach Schnitt, Scheitel und Bewegung verändert sich das Muster im Haar. Von soften bis hin zu kräftigen Farben ist Pixel Hair ein grafisches Statement.

Für welche KundInnen eignet sich Pixel Hair?

Pixel Hair ist ein avantgardistisches Statement für KundInnen, die mutige, kreative Looks lieben. Entscheidend sind glattes, gut fallendes Haar, präzise Abteilungen und ein klarer Plan, wie der finale Look aussehen soll. Ansonsten verliert der Pixel-Effekt schnell seine Wirkung und wird statt cool nur messy.

Ube Hair

Nach dem Ube Food-Trend ist nun Ube Hair angesagt. Inspiriert von der violetten Yamswurzel aus der philippinischen Küche bewegt sich der Look zwischen cremigem Lavendel, softem Flieder und sattem Lila. Je nach Umsetzung kann Ube Hair pastellig, rauchig, glänzend oder intensiv erscheinen.

Hair: JOICO Voltage by Dan Spiller, Credit: Jamie Blanshard

Hair: RUSH Artistic Team, Credit: Jack Eames

Hair: Suzie McGill, Rainbow Room International, Credit: Chris Bulezuik

Hair: Suzie McGill Rainbow Room International, Credit: Chris Bulezuik

Für welche KundInnen eignet sich Ube Hair?

Alle, die Lust auf Farbe haben, aber einen weicheren, moderneren Lila-Look suchen.

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