Beim Pressegespräch in der Wirtschaftskammer Österreich präsentierten die Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder, Mag. Stefan Jenewein von der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung und Dr. David Pfarrhofer vom Market Institut aktuelle Marktzahlen zur Friseurbranche, ihre Forderungen und deren mögliche Auswirkungen der Senkung der Umsatzsteuer.
Die Forderungen gingen die Tage durch die österreichische Presselandschaft - das Thema interessiert!
58 % EPU in der Friseurbranche
Die Friseurbranche steht weiterhin unter massivem wirtschaftlichem Druck. Obwohl die Anzahl der Betriebe seit 2010 um 47 % gestiegen ist, ging die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 25 % zurück. Einen Grund hierin sieht die Bundesinnung in der steigenden Anzahl der Ein-Personen-Unternehmen (EPU), deren Anteil mittlerweile bei 57,8 % (2025) liegt. Mehr Betriebe, weniger Beschäftigte, weniger Ausbildungsbetriebe und ein Geschäftsvolumen, das nicht mitwächst: Allein 2025 ging der reale Umsatz um 3,4 Prozent zurück, 33 % der Betriebe meldeten im 1. Quartal 2026 sinkende Umsätze.
Kommentare
0
zum Login