Lehrlinge sind wichtiger Baustein gegen Fachkräftemangel, wertvolle frühe Umsatzbringer und sichern langfristig die Zukunft des Friseurhandwerks. Gleichzeitig läuft Lehre nicht nebenbei, sie braucht Zeit, Struktur, fachliche Begleitung und Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Hier kommen die Verhältniszahlen ins Spiel. Sie legen fest, wie viele Lehrlinge ein Betrieb, im Verhältnis zu den vorhandenen Fachkräften und AusbilderInnen, beschäftigen darf.
Ziel ist Qualitätssicherung: Lehrlinge, die direkt am Menschen arbeiten, müssen ausreichend begleitet werden können. Ein Lehrling, der gut begleitet wird, bleibt eher um Beruf und entwickelt schneller Sicherheit. Je besser die Ausbildung, desto besser die Fachkräfte, die daraus entstehen. Basis dafür ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fachkräften, AusbilderInnen und Lehrlingen.
Ausbildung braucht Betreuung
In vielen Lehrberufen gilt: Für die erste fachlich einschlägig ausgebildete Person können zwei Lehrlinge aufgenommen werden, für jede weitere Fachkraft ein zusätzlicher Lehrling. Das Wirtschaftsministerium beschreibt diese Regelung als Teil der Qualitätssicherung in der dualen Ausbildung.
Für den Lehrberuf Friseur (Stylist)/Friseurin (Stylistin) gelten jedoch andere Verhältniszahlen.
Was gilt im Friseurbetrieb?
| Fachkräfte im Salon | Zulässige Lehrlinge |
|---|---|
| 1 | 2 |
| 2 | 2 |
| 3 | 3 |
| 4 | 4 |
| je 2 weitere Fachkräfte | +1 Lehrling |
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