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Credit: KI generiert / Daniel Golz / imSalon

10.04.2026

Haare machen reicht nicht mehr: Willkommen im Salon 2.0.

Vom Cappuccino-Klassiker zur Erlebnis-Bar: Was Cafés längst verstanden haben, trifft Salons gerade mit voller Wucht. Kunden kaufen nicht „nur Haare“, sondern Gefühl, Atmosphäre und Identität und sie erwarten Beratung, Rituale und Wow-Momente. Wer als Chefin oder Chef noch acht Stunden am Stuhl steht, verpasst Marke und Wachstum. Zeit, Selfmarketing als Teil des Handwerks zu sehen.

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CUT THE BULLSHIT. Kolumne von Daniel Golz


Früher hat ein Café drei Sachen verkauft: Kaffee, Cappuccino, Latte Macchiato. Punkt. Wenn du 1999 irgendwo einen guten Cappuccino bekommen hast, warst du Stammgast. Heute lacht dich dafür jeder aus. Heute gibt es Espresso Macchiato, Matcha Latte, Hafer-, Mandel-, Oat-, Sojamilch, Cold Brew, Toppings, Sirup, Kunstwerke im Milchschaum. Und weißt du was? Der Barista ist trotzdem ein Handwerker geblieben – nur auf einem völlig neuen Level.

Genau das ist bei uns Friseuren passiert. Nur viele haben es noch nicht begriffen.

Ein Salon von früher hat gewaschen, geschnitten, gefärbt und geföhnt. Fertig.

Ein Salon von heute ist ein Erlebnisraum.
Atmosphäre. Beratung. Rituale. Zusatzservices. Waschbars. Kopfmassagen. Head Spa. Special Events. Silent Cut. Instagram-Trends. Wohlfühlzonen. Storytelling.

Das Handwerk ist nicht weniger geworden – es ist anspruchsvoller geworden.

Und jetzt kommt der Punkt, der vielen wehtut:
Die Kunden haben sich schneller weiterentwickelt als viele Salons. Die Leute kommen heute mit Screenshots, Reels, TikToks. Sie wollen Looks, Stimmungen, Vibes. Sie wollen nicht „nur Haare“. Sie wollen ein Gefühl. Und sie sind bereit, dafür Geld auszugeben – wenn du es ihnen gibst.

Wie im Café:
Du zahlst nicht für Kaffee.
Du zahlst für Atmosphäre, Erlebnis, Identität.

Im Salon ist es genau gleich. Du zahlst nicht für eine Farbe. Du zahlst für Kompetenz, Sicherheit, Stil, Ruhe, Persönlichkeit.

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Und jetzt wieder zurück zur Realität hinter der Kulisse. Ein Salon heute ist nicht nur ein Handwerksbetrieb. Es ist ein Medienunternehmen, ein Ausbildungsbetrieb, ein Servicebetrieb, ein Wirtschaftsunternehmen. Social Media gehört genauso dazu wie die Schere. Marketing gehört genauso dazu wie Blondierung. Führung gehört genauso dazu wie Technik.

Deshalb sitzen erfolgreiche Saloninhaber heute nicht mehr acht Stunden am Stuhl. Nicht, weil sie das Handwerk nicht lieben – sondern weil sie das Unternehmen lieben müssen. Sie verhandeln mit Firmen, bauen Reichweite auf, führen Teams, entwickeln Marken, optimieren Preise, planen Kampagnen. Und genau deshalb verdienen sie am Ende des Tages mehr Geld als die, die nur arbeiten, aber nicht führen.

Und jetzt kommt der Elevator-Pitch-Moment:
Wenn du dein eigenes Unternehmen nicht in einer Minute erklären kannst – wofür du stehst, was dich ausmacht, warum Menschen genau zu dir kommen sollen – dann ist dein Problem nicht Instagram. Dann ist dein Problem dein Selbstmarketing.

Und nein, du musst dafür kein Marketing studieren. Du brauchst auch keine teure Agentur. Du brauchst ein Gehirn, eine Stimme – und ChatGPT. App runterladen, reinsprechen, denken, reflektieren, neu sortieren. Das kostet kein Geld. Nur Zeit. Und ja, das geht auch mit einem Glas Wein.

Die Cafés, die heute voll sind, haben verstanden, dass Kaffee nicht mehr reicht.

Die Salons, die morgen voll sind, werden verstehen, dass Haare allein nicht mehr reichen.

Das ist kein Trend.
Das ist Evolution

Und jetzt wieder zurück zur Realität hinter der Kulisse. Ein Salon heute ist nicht nur ein Handwerksbetrieb. Es ist ein Medienunternehmen, ein Ausbildungsbetrieb, ein Servicebetrieb, ein Wirtschaftsunternehmen. Social Media gehört genauso dazu wie die Schere. Marketing gehört genauso dazu wie Blondierung. Führung gehört genauso dazu wie Technik.

Deshalb sitzen erfolgreiche Saloninhaber heute nicht mehr acht Stunden am Stuhl. Nicht, weil sie das Handwerk nicht lieben – sondern weil sie das Unternehmen lieben müssen. Sie verhandeln mit Firmen, bauen Reichweite auf, führen Teams, entwickeln Marken, optimieren Preise, planen Kampagnen. Und genau deshalb verdienen sie am Ende des Tages mehr Geld als die, die nur arbeiten, aber nicht führen.

Und jetzt kommt der Elevator-Pitch-Moment:
Wenn du dein eigenes Unternehmen nicht in einer Minute erklären kannst – wofür du stehst, was dich ausmacht, warum Menschen genau zu dir kommen sollen – dann ist dein Problem nicht Instagram. Dann ist dein Problem dein Selbstmarketing.

Und nein, du musst dafür kein Marketing studieren. Du brauchst auch keine teure Agentur. Du brauchst ein Gehirn, eine Stimme – und ChatGPT. App runterladen, reinsprechen, denken, reflektieren, neu sortieren. Das kostet kein Geld. Nur Zeit. Und ja, das geht auch mit einem Glas Wein.

Die Cafés, die heute voll sind, haben verstanden, dass Kaffee nicht mehr reicht.

Die Salons, die morgen voll sind, werden verstehen, dass Haare allein nicht mehr reichen.

Das ist kein Trend.
Das ist Evolution

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