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01.02.2013

Ein Stück voraus sein: Verena Halbmayr

Von der Bürokauffrau über Make-up und Nageldesign bis zur hin Farbspezialistin im Hause MATRIX. Die Entscheidung Friseurin zu werden traf sie eines Morgens wie der Blitz und war der Beginn ihrer persönlichen Erfolgsstrategie. Seit Jänner 2013 ist die gebürtige Niederösterreicherin (Waidhofen/Ybbs) nun Education Managerin und leitet das Schulungs- und Ausbildungsressort der MATRIX-Community.

Dein bisheriges Berufsleben ist umfangreich. Du hast mehrere Ausbildungen abgeschlossen: Bürokauffrau, Visagistin, Nageldesignerin. Hast den Meisterbrief gemacht, als mobile Friseurin gearbeitet und dich bei MATRIX Step by Step von der Fachtrainerin bis zur Education Managerin hinaufgearbeitet. Und das alles mit gerade mal 30 Jahren. Klingt einfach. War es das?
Naja, ganz so einfach wie es klingt, war es dann doch nicht, schließlich wird einem nichts geschenkt. Aber man kann sich alles erarbeiten. Mit viel Engagement hab ich meine Ziele erreicht und bin darauf ich sehr stolz.

Du wusstest also nach deiner Friseurausildung genau, wohin die "Reise" gehen soll?
Ich habe mich ganz bewusst für diesen Weg entschieden und hatte immer ein klares Bild davon, wohin ich will. Ich fühle mich in unserer Branche zu Hause und mein Beruf gibt mir die Möglichkeit, mich zu verwirklichen und zu wachsen. Wichtig für mich dabei war auch meine Familie, die mich auf meinem Weg immer unterstützt hat.

Du bist also ein besonders zielstrebiger Mensch?
Ja, ich bin sehr ehrgeizig und fleißig. Und das Beste daran ist: Fleiß und Ehrgeiz werden immer belohnt.

Deine Friseurausbildung hast du mit 21 Jahren bei headQuarters begonnen. Was hat dich zu dieser weiteren Berufswahl bewogen?
Dass ich mir in meinem letzten Job gedacht habe: „Und das wars jetzt? Das soll ich für den Rest meines Lebens machen?“ Das hat mich zum Nachdenken gebracht und es traf mich eines Morgens wie ein Blitz, was meine neue Zukunft sein wird: Ich wollte Friseurin werden.

Und bist 10 Jahre später MATRIX Education Managerin. Was beinhaltet dieser Job?
Ganz global gesehen bin ich für alles zum Thema Aus- und Weiterbildung bei MATRIX verantwortlich.
Koordination und Planung der Seminare und Trainer, Briefing und Ausbildung der Trainer, Entwicklung neuer Seminarprogramme, Seminarleitung, Planung der Kollektionstouren, Produkttests, Meetings mit den Trainern und dem Außendienst, Austausch und Unterstützung des Marketing Teams, Austausch mit anderen Ländern,…

Warum sollten Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ein Muss für jedes Unternehmen sein?
Das Leben ist ein ständiges Lernen und das sollte sich auch im Beruf verankern. Sich fachlich entwickeln, die eigene Professionalität fördern, immer einen Schritt voraus sein, Spaß und Freude an der eigenen Kompetenz haben, um damit langfristig und sinnvoll in die eigene Zukunft zu investieren... das ist ein absolutes Muss in unserer Branche, um sich gezielt vom Mitbewerber zu unterscheiden.

Wie sieht so ein üblicher Arbeitstag als Education Managerin aus?
So richtig typische Arbeitstage gibt’s bei mir nicht.
Jeder Tag ist neu und anders als der vorherige und das macht sehr viel Spaß.
Typische und tägliche Aufgaben sind viele Telefonate mit Tipps & Tricks für Kunden, viele E-Mails, Planung, Vorbereitung und Koordination laufender Projekte.

Wie hältst du dich selbst fit?
Ich bin beruflich sehr viel unterwegs, das hält natürlich fit und in meiner freien Zeit genieße ich die Ruhe und lese viel.

Deine wichtigsten Werkzeuge?
Meine Augen, mein Verstand und mein Bauchgefühl - und ein tolles Team.

Dein härtestes Training?
Sich jeder Herausforderung, auch wenn sie unmöglich scheint, zu stellen und daran zu wachsen.

Was erfüllt dich in unserer Branche mit Stolz?
Die Wissbegierigkeit, die Offenheit und der stetige Wandel.

Mit welchem Friseur in welchem Salon würdest du gerne mal einen Tag lang arbeiten?
Ich würde sehr gern einmal mit dem MATRIX Global Design Team einen Trend miterarbeiten. Vom Trendscouting bis zur fertigen Kollektion.

Wünsche an die Branche?
Den Mut, sich zu verändern und Entwicklung zu zulassen.
 

Februar 2013


Interview:Katja Ottiger