Petra Brockmann im Gespräch mit Birgit Senger
Für Orgaenic Haircutting sind Kundinnen*Kunden bereit höhere Preise zu zahlen. Warum ist das so?
Petra Brockmann: Bei einer lizenzierten ‚Orgaenic Haircutting Friseurin‘ haben sie die Garantie, dass sich in der Ausbildung mit der Beschaffenheit und Physikalität der Haare beschäftigt wurde. Die Ausbildung, die man bis zur Lizenz durchläuft, kann im Grunde genommen einem tiefgreifenden Studium entgegensetzen werden. Orgaenic Haircutting garantiert maßgeschneiderte Haarschnitte für Endverbraucher*innen
Trifft das nicht auf alle Haarschnitte zu?
PB: Beim Orgaenic Cutting gibt nicht die Optik des Haarschnitts die Technik vor, sondern die Physikalität des Haares – beispielsweise seine Hygroskopizität, also Wasseraufnahmefähigkeit – und die Proportionalität der Trägerin. Das macht den Unterschied zu vielen anderen bekannten Haarschneidetechniken.
Physikalität des Haares, was heißt das genau?
PB: Ein maßgeschneiderter Haarschnitt bezieht alle natürlichen Komponenten im Schaffensprozess mit ein. Hierzu zählen die Proportion des Körpers, das Eigenvolumen, sowie Verteilung und Dichte des Haares und deren momentane Beschaffenheit. Haarschnitt ist definitiv auch gleich Frisur. Unsere Kund*innen spüren, dass während der Erarbeitung des Haarschnitts eine perfekt auf sie und ihr Haar zugeschnittene Frisur entsteht. Was Kund*innen in den Wochen nach dem Friseurbesuch zugutekommt, da aufwendiges Styling entfällt.
Wie lange hält dieses Mein-Haar-fällt-von-allein-in-Form Gefühl?
PB: Ein organischer Haarschnitt hält nachweislich bis zu viermal länger als ein klassischer Haarschnitt. Für länger anhaltende Qualität sind Kund*innen bereit, höhere Preise zu zahlen.