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Credit: ANGELA WEISS

28.04.2026

Andy Sachs- bis Wispy Bangs: Pony-Guide für den Friseur-Salon

Von ikonischen Trend-Looks wie Andy Sachs Bangs bis zu salonklassischen Styles wie Wispy, Curtain oder Micro Bangs: Dieser Guide versammelt 30 Pony-Varianten, die FriseurInnen für die Beratung kennen sollten.

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Pony, Fringe, Stirnfransen. Es gibt viele Namen für die Stirnpartie, die so wichtig ist, weil sie einen Look sofort sichtbar verändert.
Ein Fringe rahmt das Gesicht, betont Augen oder auch Wangenknochen. Schnitte können je nach Variante gezielt weicher, markanter oder eleganter wirken.

Im Salon sind Bangs ein starkes Element, um den Haarschnitt zu personalisieren und KundInnen mit einer vergleichsweise kleinen Veränderung ein komplett neues Gefühl für ihren Look geben.

Die wichtigsten Fringe-Trends für den Salonalltag

Andy Sachs Bangs

Der Teufel trägt Prada 2 ist in den Kinos angelaufen und alle Augen sind auf Anne Hathaway gerichtet. Diese trägt auch 2026 den ikonischen Pony der von ihr verkörperten Hauptrolle Andy Sachs. Vor 20 Jahren noch als eine Mischung aus Bottleneck und Wispy Bangs bezeichnet, kursiert aktuell der Name Andy Sachs Bangs.

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Arched Pony

Diese Frontpartie zeichnet sich durch eine sanfte Bogenform aus. Von der Mitte der Stirn nehmen die Haare zur Seite an Länge zu. Der Pony wirkt so weicher und eleganter. 

Asymmetrical Bangs

Bei dieser Variante ist eine Seite kürzer geschnitten als die andere. Sie verlauft oft schräg oder diagonal über die Stirn.

Baby Bangs

Ein sehr kurzer Pony, der durch seinen Stil deutlich auffälliger und markanter wirkt. Gerade, leicht fransig oder unregelmäßig, können Retro-Looks, aber auch edgy Cuts damit spannend inszeniert werden. Zoe Kravitz zeigt wie Baby Bangs elegant getragen werden. 

Bardot Bangs

Ein weicher, voller Pony, der in der Mitte leicht geöffnet ist und zu den Seiten hin länger ausläuft. Die Stirnfransen fallen nicht streng gerade, sondern eher locker und sehen undone aus. Als Namensgeberin dieser Stirnpartie fungierte Aktrice und It-Girl der 60er Brigitte Bardot.

Birkin Bangs

Die Birkin Bangs bezeichnen einen geraden, vollen Pony, der leicht über oder auf den Augenbrauen endet. Die Linie ist weich geschnitten, damit die typisch feine, luftige Textur entsteht. Benannt ist diese Stirnpartie nach der britischen Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin.

Blended Bangs

Dieser Pony geht nahtlos in die vorderen Stufen über. Beim Herauswachsen ist er deswegen auch unauffälliger. Schauspielerin Zooey Deschanel zeigt, wie Blended Bangs mit einem Long Shag getragen werden.

Bottleneck Bangs

Diese Stirnpartie ist eine Variante von Curtain Bangs. Wie der Name schon sagt, erinnert die Form an einen Flaschenhals. Die Haare fallen weich um Augen, Wangenknochen und die restliche Gesichtskontur. Die französische Musikerin Carla Bruni trägt eine Bottleneck-Frontpartie.

Bowl Bangs

Ein rund geschnittener kompakter Pony, der um die Stirn liegt. Diese Stirnpartie wirkt meist grafisch und retro, wird aber auch oft für futuristische Looks inszeniert, weil die Kante klarer und schwerer ist als bei soften oder fransigen Ponys. Supermodel Linda Evangelista rockte diese Stirnpartie in den 90ern.

Brow-Skimming Bangs

Dieser Fringe reicht bis zu den Augenbrauen bzw. streift sie leicht. Oft wirken sie weich und etwas geheimnisvoll, weil die Augen von KundInnen betont werden. Schauspielerin Sarah Hyland ist seit Jahren dieser Pony-Variante treu.

Chin Bangs

Dieser Pony ist länger, wie der Name schon verrät, bis zum Kinn geschnitten. So wird das Gesicht umrandet. Oft entstehen die Chin Bangs, wenn die Curtain-Variante herauswächst. Die Gesichtskontur und der Kieferbereich werden dabei betont. Schauspielerin Margot Robbie kombiniert ihre Chin Bangs mit einem tiefen Zopf im Nacken. Die Fronpartie wird zusätzlich durch eine Scandinavian Hairline betont.

Choppy Bangs

Fransig, stufig und bewusst unregelmäßig ist dieser Pony geschnitten. Es entsteht durch die texturierte Kante ein rockiger Look. Bella Hadid trägt hier eine Perücke mit Choppy Fringe.

Curly Bangs

Diese lebendige Pony-Variante wird ideal bei natürlichen Locken- oder Wellen eingesetzt. Weich und verspielt wird dem Gesicht mehr Ausdruck verliehen. Das Volumen und die Bewegung geben ein Seventies Disco Feeling wieder. Die US-amerikanische Schauspielerin Tracee Ellis Ross zeigt wie Curly Bangs perfekt inszeniert werden.

Curtain Bangs

Sanft wie ein Vorhang umrahmt dieser Pony das Gesicht, in dem er weich geschnitten und mittig geteilt wird. Noch feiner herausgearbeitet, entstehen dann die Soft Curtain Bangs. Suki Waterhouse zeigt ihre Variante der Curtain Bangs.

Feathered Bangs

Feathered Bangs ist ein weich ausgedünnter Pony. Damit wird ein luftiger und bewegter Look erreicht, 80’s Feeling inklusive, wie bei Kelly Clarkson.

French Girl Bangs

Weich, leicht unperfekt, sehr mühelos – et voilá: French Girl Bangs. Meist ist diese Stirn-Partie brow-skimming, also nahe an den Augenbrauen. Ein Look, der undone und très chic zugleich wirkt. Das französische It-Girl Jeanne Damas macht's vor.

Heavy Bangs

Hier wird das Pony-Dreieck großzügig abgeteilt, damit eine dichte, voll Stirnpartie entsteht. Dieser Fringe ist das Gegenteil von luftig leicht und erzeugt einen sehr dramatischen, markanten Look - zu sehen bei Musikerin Ella Langley.

Korean Bangs

Zart und verspielt zeigen sich die Korean Bangs. Die Stirn scheint hier durch, da die Fronpartie sehr zart und fein geschnitten wird. Dieser Stil ist auch als See-through Bangs oder Wispy Bangs bekannt. Den Korean Pony trägt die koreanische Singer, Songwriterin und Schauspielerin IU.

Layered Bangs

Mehrere Weiche Stufen geben diesem Pony eine bewegte Natürlichkeit. Der Look wird durch die Reduktion der Dichte erzeugt, dabei entsteht eine weiche gesichtsumrahmende Optik. Heidi Klum ist das Paradebeispiel der Trägerin eines Layered Fringes. 

Long Bangs

Seitlich, mittig geteilt oder wie eine Stufung getragen, können Long Bangs eingesetzt werden. Viel KundInnen bevorzugen diese Variante, da sie ein Pony-Gefühl vermitteln, aber trotzdem leicht herauswachsen. Die Long Bangs sind meist zwischen Wangenknochen und Mundwinkeln positioniert. Das französische Model und Schauspielerin Camille Razat zeigt, wie sie Long Bangs trägt.

Micro Bangs

Extrem kurz wirkt diese Fronpartie mutig und auch oft avantgardistisch. In Kombination mit French Bob wirken sie auch oft retro. Cara Delevingne trägt ihre Micro Bangs zu langem Haar.

Piecey Bangs

Piecey Bangs bestehen aus einzelnen, klar abgesetzten Strähnen statt aus einer dichten, geschlossenen Ponyfläche. Hier elegant inszeniert von Ariana Grande.

Rounded Bangs

Rounded Bangs ist ein rund geschnittener Pony, der nicht streng gerade verlaufen, sondern der Stirn in einer weichen Kurve folgen. Das macht den Look oft harmonisch, weich und etwas klassischer, wie bei Jessica Biel.

Shaggy Bangs

Shaggy Bangs sind fransige, stufige Ponys mit viel Textur und Bewegung. Sie passen besonders gut zu lässigen, rockigen oder bewusst unperfekten Frisuren. Hier ein Look kreiert mit Rasiermesser von Friseurin Jane Matthews aus L.A.

Side-Swept Bangs

Side-Swept Bangs werden schräg zur Seite getragen und fallen weich über einen Teil der Stirn. Sie wirken elegant, schmeichelnd und oft etwas klassischer als ein gerader Pony. Zendaya in cooler Retro-Ästhetik mit Side-Swept Fringe.

Straight-Across Bangs

Straight-Across Bangs sind gerade, horizontal geschnittene Ponys, die gleichmäßig über die Stirn verlaufen. Sie wirken klar, markant und je nach Dichte entweder klassisch oder sehr auffällig - Naomi Campbell macht es vor. 

Swoop Bangs

Swoop Bangs sind längere, geschwungene Ponys, die in einer fließenden Bewegung zur Seite fallen. Sie wirken glamourös, weich und oft sehr voluminös, wie hier bei Eva Mendes.

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