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Credit: imSalon

10.01.2024

64% der Friseurunternehmen sehen negativ in die Zukunft

Das imSalon Stimmungsbarometer befragte knapp 1.400 Friseurinnen*Friseure in Deutschland und Österreich zu ihrer aktuellen Situation. Vor allem die steigenden Kosten und deren Weitergabe an die Kunden hält Friseurunternehmer nachts wach. Anbei die Umfrageergebnisse ...

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In Vorbereitung auf den imSalon Zukunftskongress haben wir unsere Community zu ihrer aktuellen Situation befragt. Von Mitarbeitern und Azubis, über Innungsmitgliedschaften bis hin zu welche unternehmerischen und politischen Themen sie nachts wachhalten.

1.436 Friseurunternehmer und -unternehmerinnen haben von Oktober bis November 2023 an unserer Umfrage teilgenommen. 

21% der TeilnehmerInnen sind Solo-Selbstständig

Von unseren Befragten gaben 21 % an Solo-Selbstständig zu sein. 965 der Befragten (67 %) betreiben einen Salon. 10 % betreiben 2 - 5 Salons während 2 % der Befragten mehr als 5 Salons betreiben.

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Beschreiben Sie Ihr Unternehmen

Quelle: imSalon Umfrage

 

Anzahl

%

Ich betreibe einen Salon                           

965

67%

Ich betreibe 2 – 5 Salons                         

148

10%

Ich betreibe mehr als 5 Salons                 

33

2%

Ich bin Solo-Selbstständig                     

290

21%

Gesamt     

1436

 

81 % beschäftigen mindestens einen Mitarbeitenden

Wie viele MitarbeiterInnen beschäftigen Sie?

Quelle: imSalon Umfrage

Mitarbeitende
pro Unternehmen               

Anzahl

%

0

263

19%

1-3

557

39%

4-5

235

17%

6-10

194

14%

11-20

106

7%

20+

61

4%

Gesamt

1436

 

29 % bilden aus

29 % der Befragten haben mindestens einen Auszubildenden im Salon. 3 % bilden aktuell sogar 25 oder mehr Azubis über alle Lehrjahre aus.

Wie viele Auszubildende (alle Lehrjahre) beschäftigen Sie?

Quelle: imSalon Umfrage
Lehrlinge
pro Unternehmen
Anzahl %

0

1016 71 %

1

189 13 %
2 100 7 %
3 46 3 %
4 28 2 %
5 - 20 48 3 %
25+ 9 1 %
Gesamt 1436  

 

An dieser Umfrage haben überproportional viele Ausbildungsbetriebe teilgenommen, nämlich 29%. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass diese Betriebe ein großes Interesse an zukunftssicheren Lösungen für finanzierbare Ausbildung haben.

64 % bewerten die Zukunftsaussichten schlecht

Auf die Frage wie würden Sie persönlich die Zukunftsaussichten für die Friseurbranche in den nächsten 5 - 10 Jahren bewerten, antworteten lediglich 3,8 % mit viel besser. Weitere 32,7 %sehen ebenfalls positiv in die Zukunft. Der Tenor unter den Befragten ist jedoch eindeutig. 63,6 % sehen negativ in die Zukunft11,7 % bewerten die Zukunftsaussichten der nächsten 5 - 10 Jahre für die Branche als viel schlechter als aktuell. 

Credit: imSalon

Diese Themen halten FriseurunternehmerInnen nachts wach

Aus 17 möglichen Herausforderungen stechen die Top 5 deutlich hervor. Platz 1 der unternehmerischen Herausforderung der Befragten ist mit 57,7 % die Inflation und die damit verbundenen steigenden Kosten. 

Welche Top 5 Themen halten Sie nachts wach?

Was sind Ihre unternehmerischen Herausforderungen?

Quelle: imSalon Umfrage

1. Steigende Kosten / Inflation                                       

57,66%

2. Preiserhöhung durchsetzen                                         

36,00%

3. Kurzfristige Terminabsagen & "No-Shows"               

34,89%

4. Ich finde keine Mitarbeiter*innen                               

32,80%

5. Umsetzung von Lohnerhöhungen                                 

24,65%

6. Verschuldung (ggf. noch aus Corona)                           

21,59%

7. Sinkende Kundenzahlen / Niedriger Kundenumsatz     

21,31%

Die dringendsten politischen Themen

Welche (Branchen-)politische Themen müssten ihrer Meinung nach am dringendsten angegangen werden?

Was sind Ihre unternehmerischen Herausforderungen?

Quelle: imSalon Umfrage

1. Reduzierung der Mehrwertsteuer für Friseurdienstleistungen auf 7%

71,03%

2. Stärkere Kontrollen auf Schwarzarbeit und Meisterpflicht insbesondere von Billig-Konzepten und Barber Shops

60,58%

3. Teilzeit plus Bürgergeld darf nicht das gleiche Nettoeinkommen im Vergleich zur Vollzeitbeschäftigung ergeben

34,61%

4. Bürokratieabbau

26,46%

5. Reduzierung der Lohnnebenkosten

25,91%

Was Friseurunternehmerinnen und -unternehmern noch am Herzen liegt

Von 412 ausgewerteten Freitextantworten wollen 98 (24%) der Friseurinnen und Friseure nochmals auf ihren Wunsch auf verstärkte Kontrollen in Bezug auf Schwarzarbeit, Sozialversicherungsbetrug und Meisterpflicht vor allem in „Billig Salons“ und Barbershops hinweisen.

86 Befragten (21%) liegt das Thema Wertschätzung besonders am Herzen. Sie fordern eine Verbesserung des Images und hoffen auf höhere Wertschätzung ihres Handwerks in den Medien, der Politik und der Gesellschaft.

65 (16%) der Antwortenden wollen nochmals auf die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7% hinweisen. Hier ist Ihnen wichtig, dass gleiche Bedingungen für alle Friseurunternehmen herrschen.

Des Weiteren werden mehrfach die Themen Ausbildungsförderung, Preis und Lohnerhöhung, Wunsch nach besserer Lobbyarbeit und Sorge um Nachwuchs und Existenz angesprochen.

Credit: imSalon

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