23.03.2018

Helmut Maier will dm als wichtigen Teil der Branche sichtbar machen

Der dm-Trainer über die Inspirationen aus England und wie die dm-Weiterbildung zu "State of the Art" wurde...

Im Gespräch mit Raphaela Kirschnick

ImSalon: Helmut du gibst ordentlich Gas mit dm, bist überall präsent, was treibt dich an?
Helmut Maier:
Es macht einfach irrsinnig viel Spaß! dm ist ein großartiger Laden und diese Botschaft trage ich gerne nach draußen.

„… als wichtiger Teil der Branche sichtbar werden.“

Welche Ziele verfolgst du dabei für dm? Wo liegt Bedarf?
HM:
Wir wollen unsere Verantwortung gegenüber der Branche wahrnehmen und aktiv mitwirken, endlich als wichtiger Teil der Branche sichtbar werden.

dm soll stärker werden in der Branche! Hast du da Vorbilder? Woran orientierst du dich?
HM:
Die Philosophie und deren Umsetzung hin zum Kunden von Toni & Guy gefällt mir sehr! Weißt du, Toni & Guy ist in England auch ein filialisiertes Unternehmen und die haben einen irrsinnig guten Ruf in der Branche und zum Kunden.

Aber wie könnte das konkret für dm aussehen?
HM:
Ich möchte ein Qualitätsversprechen abgeben, denn ich weiß, das können wir halten, nicht nur als Salon, sondern auch als Arbeitgeber.

Wie sieht eure Mitarbeitersituation aus?
HM:
Natürlich suchen auch wir, wie alle anderen auch, immer wieder Mitarbeiter. Wir haben eine sehr gute und treue Mitarbeiterbasis und für mich das Wichtige ist die Individualität jedes einzelnen Mitarbeiters. Das ist die Basis für unsere Mitarbeiter-Führungsarbeit.

„Unsere Weiterbildung ist State of the Art“

Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle?
HM:
Weiterbildung, unsere Weiterbildung ist State of the Art. Das ist für mich derzeit einer der wichtigsten Faktoren. Deswegen haben wir Techniken erstellt, um zu zeigen, was man in unseren Akademien, wir haben davon ja bereits 7, alles erreichen kann und ich möchte anmerken, es bietet unseren Friseuren auch tolle Aufstiegsmöglichkeiten. Derzeit gibt es 10 Trainer.

Die Techniken begleiten eure neue Kollektion, ist etwas anders als sonst?
HM:
Wir fokussieren uns mit unserer neuen Kollektion wieder stärker auf das Kerngeschäft. Das ist bei uns Waschen, Schneiden, Färben, das ist unser stärkster Dienstleistungsanteil. Das möchten wir für unsere Kundinnen tragbar zeigen und technisch professionell umsetzten.

„Wir trauen uns den Trendbereich zu…“

Weg von Trends?
HM:
Wir trauen uns den Trendbereich zu, das haben wir schon ganz häufig bewiesen. Das zeigen auch die vielen Mitarbeiter, die immer wieder bei den Hairdressing Awards mitmachen und auch gewinnen, wie im letzten Jahr Renate Harrer. Wir müssen aber auch an unsere Kunden denken und dabei ist es eben wichtig, dass es tragbar ist. Das ist für uns kein Widerspruch.

Habt ihr mit einem Image zu kämpfen?
HM:
Es gelingt uns nicht immer, unsere Stärken, insbesondere auch als Arbeitgeber, wirklich sichtbar zu machen. Auch dabei sollen unsere Kollektionen im Markt wirken. Wir wollen einfach zeigen, wir können Mode, wir können Trends, aber wir können das, vor allen Dingen, ganz toll in der Arbeit jedes einzelnen Mitarbeiters widerspiegeln. Dafür haben wir Akademien und jeder Mitarbeiter kann jederzeit Seminare frei wählen und besuchen.

Werdet ihr eure Seminare auch dem Markt zugänglich machen?
HM:
Möglicherweise! Wir haben darüber nachgedacht, aber noch nicht entschieden.

Helmut wie sieht bei euch so ein Kreativitäts-Prozess eigentlich aus?
HM:
Das ist ein ganz langwieriger Prozess, in dem sich verschiedene Trainer und Kreativteams zusammensetzen und Ideen brüten. Wir machen Trend-Scoutings. Dafür fahren wir als Team in Großstädte, zu Messen, und so weiter. Zuletzt war ich mit meinem gesamten Kreativ-Team auf der Messe in Düsseldorf.

Helmut, vielen Dank für deinen Input. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei dm mit deinem tollen Team und den doch unglaublich vielen Kollegen 1200 Friseure, das muss man erst mal sagen können.

Fakten: