Anzeige

31.03.2016

Susanne Höhenberger im dm-Höhenflug

Die 23-jährige Mühlviertlerin sprüht vor Elan und Freude über ihren Beruf als Qualitätstrainerin bei ihrer Berufsfamilie dm...

Nach gerade mal zwei Jahren bei dm hat Susanne Höhenberger bereits den Sprung zur Qualitätstrainerin im creative team um Helmut Maier geschafft und damit den Salon gegen Schulungsräume getauscht. Sie lebt kreativen Austausch, Wissensvermittlung und Familienphilosophie in einem Großunternehmen.
 

Fakten:

Geboren in Linz | aufgewachsen im Mühlviertel

Lehre bei edinger h.schnitt Linz

Seit 2014 bei dm

Aktuelle Funktion: dm Qualitätstrainerin in Linz




imSalon: Susanne, bei dir habe ich das Gefühl, dein Herz schlägt für dm, eine "Großkette", wenn man das so nennen will. Wie bist nach deiner Ausbildung bei edinger h.schnitt dorthin gekommen?
Susanne Höhenberger:(lacht.) Nun, eine Bekannte hat mir vorgeschwärmt, wie toll es in „ihrem“ Unternehmen ist, wie die Teamarbeit funktioniert und wie harmonisch es trotz der Größe ist. Neugierig und letztlich überzeugt haben mich die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich bin ein Typ, der nicht stehen bleiben kann, sondern immer wieder etwas Neues machen und weiter kommen möchte.
 

"Ich bin ein Typ, der nicht stehen bleiben kann."



imSalon: Aber gerade das ist ja etwas, wofür edinger h.schnitt bekannt ist. Hast du da etwas vermisst?
Nein, überhaupt nicht! Ich habe eine sehr, sehr gute Ausbildung genossen und ich bin Christian (Edinger, Anm.) dafür sehr dankbar! Denn gerade das hat mich ja im Weiterkommen-Wollen bestärkt: Zu wissen, wie wichtig Weiterbildung ist. Christian hat diesbezüglich meine Sinne geschärft.

imSalon: Siehst du dm als Familie?
Auf jeden Fall! Wenn wir alle in der dm-Zentrale zusammen sitzen, dann fühl ich mich wie zu Hause. Die Leute sind motiviert, es hilft einem jeder einzelne weiter, der Umgang ist sozial, offen, inspirierend. Deshalb sind wir auch als Unternehmen so erfolgreich. Jeder kann zeigen wer er ist und was er kann und wird verstanden.

imSalon: Wie empfindest du dein „dm-Image“ innerhalb der Branche?
Auf Augenhöhe! Mit solch einem Unternehmen im Rücken fühlt man sich stark, unser Image ist ein sehr, sehr gutes. Durch Helmut Maier und das dm creative team, durch unsere Kollektionen und nicht zuletzt durch unsere gut geschulten Stylisten.
 

"Helmut? ... Hut ab vor dem, was er geschaffen hat!"



imSalon: Helmut Maier ist ja ein umtriebiger in unserer Branche, ein Kreativgeist, ein Macher! Wie ist es mit ihm zusammenzuarbeiten?
Voll, voll spannend! Helmut ist großartig. Ich liebe es mit ihm zu arbeiten, er gibt so viele Inputs und kann dir richtig etwas erzählen. Bei den Seminaren ist er ein wahrer Ruhepol und ich finde es spannend, zu sehen, wie er Wissen weitergibt. Ich sehe ihn als Vorbild, als persönlichen Mentor. Hut ab vor dem, was er geschaffen hat!

Imsalon: Wir beide haben uns in Düsseldorf kennen gelernt, bei den TOP HAIR Trend&Fashion Days. Ihr seid als Team dorthin geflogen.
Ja, das gesamte Trainerteam mit unserem „Head of“. Das war ein wirklich lustiges und interessantes Wochenende. Wir haben viel gesehen, Eindrücke gesammelt, viel für unsere Arbeit mitgenommen und für unsere Kollektionen.

imSalon: Es war schön zu beobachten, wie Helmut Maier und du über die große Abendshow von Robert Cromeans diskutiert habt. Ihr ward unterschiedlicher Meinung und habt das offen debattiert.
Ja. Ich habe die Show als Show sehr gut gefunden. Die Musik, die Stimmung in der Halle. Das hat die Leute mitgerissen, das war toll und ein guter Übergang zur Party, die danach stattfand.
Aber reflektiert betrachtet, war es genau das Gegenteil von dem, was wir immer predigen: Sauber abteilen, sauber kämmen, langsam und gewissenhaft arbeiten. Das hat mich bei Toni&Guy so in den Bann gezogen, aufgebaut wie ein Workshop, konnte ich Step by Step alles verfolgen. Davon kann ich letztlich mehr profitieren können.

imSalon: Apropos Kollektion. dm bringt mittlerweile 2-mal jährlich eine Kollektion auf den Markt, die mit dem Team entstehen.
Ja, das ist eine spannende Sache! Hier kommen die Qualitätstrainer, Helmut Maier und Stylisten aus den Studios zusammen und erarbeiten zu den Trends Haarschnitte und Techniken, die wir dann in unseren Akademien weitergeben.


imSalon: Deine weiteren Pläne im Unternehmen?
Jetzt bin ich Qualitätstrainerin! Und weil ich perfektionistisch veranlagt bin, möchte ich in meiner Position richtig ankommen, die Arbeit entsprechend gut machen. Und ich möchte die kreativen Einflüsse um mich herum nutzen, Erfahrungen sammeln, vielleicht beim Hairdressing Award mitmachen...

imSalon: Du hast erst nach deiner Ausbildung bei dm begonnen. Wie schaut es bei denen aus, die ihre Lehre dort machen – bleiben die im Unternehmen?
Ja, die meisten bleiben. Das ist uns ganz wichtig. Auch einer der Gründe, warum es die Karrieremöglichkeiten wie Studioleiter, Lehrausbilder, Trainer gibt. Es gibt viele Schulungen, die man persönlich für sich nutzen kann, Rhetorik- oder Kommunikationsseminare beispielsweise.

imSalon: Wer zahlt die?
Alle Seminare werden vom Unternehmen übernommen. Das muss man sich doch wirklich auf der Zunge zergehen lassen! Wie gut das gesponsert ist!
 

"Ich mache jetzt genau das, was ich machen möchte."



imsalon: Du stehst nicht mehr im Salon, bist ausschließlich in den Studios oder Akademien tätig. Fehlt dir der Salonalltag?
(kurz nachdenklich.) Hm…. Nein! Ich mache jetzt genau das, was ich machen möchte.

imSalon: Wolltest du immer Friseurin sein?
Ja. Der Klassiker. Ich habe mich als Kind schon selbst frisiert, mir immer wieder selbst die Haare geschnitten. (lacht herzlich.) Meine Mama ist bald durchgedreht. Ja älter ich wurde, desto größer wurde der Wunsch nach Kreativität, Mode und Beauty. Und als Friseurin konnte ich das alles miteinander vereinen. Mit 15 Jahren war es genau der richtige Zeitpunkt damit anzufangen.
 

"Und jetzt steh ich da und sag mit Stolz: Ich bin Qualitätstrainerin bei dm!"



imSalon: Du bist familiär nicht vorbelastet. Wie haben deine Familie, dein Freundeskreis darauf reagiert? Deine Mama muss es gut gefunden haben, das jetzt zu perfektionieren, oder?
Ja, sehr! (lacht.) Die Reaktionen waren durchwegs gut, auch bei meinen Freunden. Meine Mama hat mich immer voll unterstützt. In den Zeiten, wenn es hart war und wenn ich viele Seminare besucht habe, war sie immer mein positiver Rückhalt und mein Ruhepol. Die ist super! Wirklich.
Und jetzt steh ich da und sag ich mit Stolz: Ich bin Qualitätstrainerin bei dm!

imSalon: Ein wunderbares Schlusswort!
Ja! Und jetzt geh ich weiter und halte mein Seminar! (und sie lacht.)