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17.05.2011

Ewald Lanzl: Vater des Familienunternehmens KLIPP

1972 beginnt Ewald Lanzl seine unbeschreibliche Karriere im elterlichen Salon. 1989 eröffnet er die erste KLIPP-Filiale und bereits drei Jahre später ist er Besitzer des größten Friseurunternehmens Österreichs.

Nicht nur Qualität zum kleinen Preis sind die Basis dieses 20jährigen Erfolgsunternehmens mit Sitz in Wels, sondern auch kundenfreundliches Service ohne Voranmeldung und loyale, gut geschulte Mitarbeiter.
 

Fakten

ca. 1000Mitarbeiter | 25 Lehrlinge | demnächst 180 Filialen

Österreichischer Saatsmeister, WM Teilnehmer, Goldwell Trend Zoom 1.Platz

Klipp Nominierung beim Austrian Hairdressing Award 2009

Weltrekordhalter Höchste Aufsteckfrisur




Ihr Unternehmens-Motto?
„Der Mensch steht im Mittelpunkt.“
KLIPP geht auf die Bedürfnisse der KundInnen und MitarbeiterInnen ein: Dem Kunden bieten wir beste Qualität zum günstigen Preis. Nicht nur die Qualität der Frisördienstleistung, sondern vor allem auch die persönliche und typgerechte Beratung und Betreuung stehen bei KLIPP im Vordergrund.
Kunden und Mitarbeiter fühlen sich bei KLIPP wohl, weil Wertschätzung im Unternehmen groß geschrieben wird. Mit Wertschätzung zu wertvollen MitarbeiterInnen und infolge zu wertvollen Kunden.

5 Begriffe, die Ihre Unternehmensphilosophie beschreiben!
1.Wir lieben und leben unseren Job.
2.Wir haben Spaß an unserem Tun.
3.Wir sind positiv und begeistert.
4.Wir zeigen unsere Wertschätzung.
5.Wir stecken andere mit unserer Begeisterung an.

Was war in Ihrer Weiterentwicklung vom Saloninhaber zum Salonunternehmer mit bald 180 Filialen die größte Herausforderung für Sie?
Es gibt eine entscheidende Gemeinsamkeit zwischen Saloninhaber und Salonunternehmer: In beiden Fällen muss man sich um die Mitarbeiter und um die Kunden kümmern. Die Herausforderung besteht darin immer am Puls der Zeit zu bleiben und Trends vorherzusehen und Kunden-und Mitarbeiter orientiert zu handeln. Auf alle Fälle ist der feste Glaube an eine Vision, Risikobereitschaft und genügend Durchhaltevermögen nötig, um sich vom Saloninhaber zum Salonunternehmer zu entwickeln.

Welches sind die Stärken Ihres Unternehmens?
• Das einzigartige Konzept: spontane Frisörbesuche, zum günstigen Preis für die ganze Familie, Preisbewusstmachung vor Behandlungsbeginn
• der Teamgeist und starke Identifikation aller KLIPP Mitarbeiter
• Ständige Weiterentwicklung und Herausforderung, um die beste Qualität zu liefern
• das flächendeckende Salonnetz
• soziales, nachhaltig agierendes Familienunternehmen, das Arbeitsplatzsicherheit bietet

Was imponiert Ihnen an Friseuren?
• Dass man Menschen glücklich machen kann. Mit einer neuen Frisur kann man das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein positiv verändern.
• Dass Frisöre in jeder Situation immer positiv mit dem Kunden umgehen, egal wie schwierig das oft ist.

Auf welche Stärken setzen Sie bei Mitarbeitern?
• Auf die menschliche sowie die fachliche Leistung
• dass sie ihren Job lieben und leben und Spaß an der Arbeit haben
• d ass sie die Arbeit mit Menschen lieben und Menschen gerne etwas gutes tun.
• die Loyalität zu KLIPP
• Teamarbeit und gegenseitige Wertschätzung

Ihre wichtigsten Fragen im Bewerbungsgespräch?
Wo sehen Sie sich bei KLIPP in fünf Jahren?

Wichtige Eigenschaften potentieller Bewerber?
Den Willen zu haben, mehr zu tun als nur Haare zu schneiden, mehr erreichen zu wollen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet Ihr Unternehmen seinen Mitarbeitern, um immer am Puls der Zeit zu sein?
• Basis Trainings, Mode- und Trendseminare
• Persönlichkeitsbildung.
• Diese Schulungen werden bezahlt, gelten als Arbeitszeit und finden tagsüber statt.

Sie positionieren sich als Familienunternehmen. Wie drückt sich das in der Mitarbeiterführung aus? Welche Aufstiegsmöglichkeiten bieten Sie Ihnen? Wie motiviert man 1000 Mitarbeiter?
Besonders wichtig sind Wertschätzung für jede/n MitarbeiterIn, so wenige Vorgaben wie nötig und so viel Freiraum wie möglich für jede/n MitarbeiterIn. Führen ist Vorbild - so stehen jeder/m MitarbeiterIn alle Positionen bei KLIPP offen.

Welche Rolle spielen Mitarbeiter beim Unternehmenserfolg?
Die MitarbeiterInnen SIND der Unternehmenserfolg!

Ihr Unternehmen bildet jährlich -zig Lehrlinge aus und das seit über 20 Jahren. Können Sie sagen, wie viele Friseure ihre Laufbahn bei Klipp gestartet haben?
Eine genau Zahl habe ich da nicht, ich weiß nur, dass alle die bei uns gelernt haben, unser eigenes, praxisbezogenes und professionelles Ausbildungssystem durchlaufen haben und Ihnen somit alle Türen und Tore offen stehen.
Zum 20jährigen Klipp-Jubiläum gab´s eine Nominierung beim diesjährigen Hairdressing Award durch unsere langjährige Mitarbeiterin Pamela Mayr, die auch bei Klipp ausgebildet wurde.

Haben sich Ihre Erfahrungen mit Lehrlingen über die Jahre geändert?
Unsere Lehrlinge sind selbstbewusster und mutiger. Entscheidend ist ob es wirklich der Wunschberuf des Lehrlings ist oder die Berufswahl nur eine Notlösung war. Es ist immer wieder ein hoher Lernwille erkennbar, auch in der Berufsschule wollen junge Menschen gerne etwas leisten, aber auch dann dafür Anerkennung erfahren.

Was würden Sie am Friseurmarkt nachhaltig gerne ändern?
• Engere Zusammenarbeit der Landesinnungen untereinander und mit der Bundesinnung.
• Der Frisörmarkt ist das Spiegelbild der Lebensgewohnheiten der Menschen. Willst du die Menschen ändern, so ändere dich selbst - das gilt auch für den Frisörmarkt.

www.klipp.cc


-> Weitere Beiträge zu Ewald Lanzl und Klipp Frisör


Februar 2010

Interview: Katja Ottiger